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Aberglaube
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In der Episode "Hier wird nicht gebaut" glaubt Jack Viktor, dass es Unglück bringt
wenn ihm eine schwarze Katze über den Weg läuft, wenn er Salz verschüttet und
wenn er unter einer Leiter hindurch läuft. Alles das gehört zum Aberglaube. Aber was ist Aberglaube eigentlich genau? Hier
einige Definitionen: Aberglaube ist eine Glaubenshaltung, in
der Reste frühzeitlichen religiösen Denkens bewahrt werden, durch die ein magischer Zusammenhang
aller Dinge angenommen wird. Aberglaube besteht aus Überzeugungen oder
Vorstellungen, mittels derer man versucht, das Unergründliche auszuloten, und die weder auf Logik
noch auf Tatsachen beruhen. Manchmal ignorieren sie sogar Gegenbeweise. Aberglaube, das sind
Überzeugungen, denen man blinden Glauben schenkt, die wahrscheinlich mehrere tausend Jahre alt sind
und ihre ursprüngliche Bedeutung und ihren ursprünglichen Nutzen überlebt haben. Aberglaube nimmt dem Unbekannten den Schrecken.
Aberglaube ist etwas, was nach unserer Überzeugung unser Schicksal beeinflussen kann.
Manche abergläubischen Vorstellungen entstanden als Hilfsmittel, um in die Zukunft zu
sehen.
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Schwarze Katze:
Es ist
schwer zu sagen, welcher Aberglaube über schwarze Katzen sich zuerst gebildet hatte. Es gibt eine
alt-nordische Saga vom Wagen der Göttin Freya, der von schwarzen Katzen gezogen wurde. Als die nordischen
Völker zum Christentum bekehrt worden waren, wurde aus Freya eine Hexe, die schwarzen Katzen wurden zu
schwarzen Pferden, die ungewöhnlich schnell und zweifellos vom Teufel besessen waren. Weiterhin berichtet die
Saga, dass die Katzen, nachdem sie sieben Jahre als Pferde gedient hatten, damit belohnt wurden, dass sie in Hexen
verwandelt wurden. Allerdings in der Maske schwarzer Katzen.
Im alten Ägypten, wo Katzen mehr als andere Tiere verehrt wurden, war die schwarze Katze ein Glückssymbol.
Aber im Mittelalter, als der Glaube an Hexen grassierte, bekamen die schwarzen Katzen die Schuld für alles Schlechte
zugeschoben. Man hielt die schwarze Katze für den "Vertrauten" der Hexen; und wie in den nordischen Sagas glaubte
man, dass die Katze nach siebenjährigem Dienst selbst zur Hexe würde. Wenn einem eine schwarze Katze über den
Weg lief, war das ein Zeichen, dass der Satan einem Aufmerksamkeit geschenkt hatte.
Wegen der langen Verbindung mit Hexen ist die schwarze Katze Symbol des angloamerikanischen Halloween.
Seeleute mögen schwarze Katzen, und ihre Frauen halten welche, um sicherzustellen, dass ihre Männer
wohlbehalten zurückkehren. Das Glück kommt zu Ihnen, wenn eine fremde schwarze
Katze zu Besuch kommt. Daraus wird Unglück, wenn sie sich zum Bleiben entschließt. In Amerika bringt
eine schwarze Katze, die Ihren Weg kreuzt, Unglück. In England bringt eine schwarze Katze, die auf Sie
zuläuft, Glück. In Japan bringt es Glück, wenn eine schwarze Katze Ihnen über den Weg läuft. In
Westfalen bringt es Glück, wenn die schwarze Katze den Weg von links nach rechts kreuzt; läuft sie in
der umgekehrten Richtung, bringt sie Unglück.Unter einer Leiter hindurch
gehen:
Warum bringt es Unglück, unter einer Leiter durchzugehen?
Es gibt einen naiven Glauben,
nach dem eine angelehnte Leiter ein Dreieck oder eine Pyramide bildet, die das universelle Symbol des Lebens war. Jeder der
durch dieses heilige Dreieck lief, würde bestraft werden. In den asiatischen Ländern werden Verbrecher tatsächlich an einer
angelehnten Leiter aufgehängt, nicht an einer freistehenden. Man glaubt nämlich, dass der Tod ansteckend ist und dass Leute,
die unter der Leiter herlaufen, auf
den Geist des Gehenkten treffen und sich den Tod holen. Die Ägypter hielten die Leiter für ein glückbringendes Zeichen. Ihre
Legende erzählt, dass der Sonnengott Osiris,
als er vom Geist der Dunkelheit gefangen gehalten wurde, eine Leiter benutzte, um zu fliehen. Heute tragen viele
Ägypter Miniaturleitern als glückbringende Amulette.
Sollten man unter einer Leiter hergehen, gibt es
verschiedene Dinge, die man tun kann, um das sonst unausweichliche Unglück zu
bremsen: Man wünscht sich schnell etwas, solange man noch unter der Leiter ist.
Oder man verschränkt die Finger, bis man einen Hund sieht. Man kann auch rückwärts unter der Leiter durchgehen,
zurück zu dem Punkt, wo man den verhängnisvollen Gang begonnen hat.
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| Salz über die Schulter werfen:
Für viele Menschen früherer Zeiten war Salz ein magischer Stoff, der sowohl zum Guten als auch zum
Bösen verwendet werden konnte. Salz wurde ein Schutz gegen den Teufel, als man erkannte, dass Salz
Nahrungsmittel konservieren konnte; es schien mehr als wahrscheinlich, dass es dann auch Menschen vor dem Bösen bewahren konnte.
Man nahm an, dass ein besonderer Schutzgeist gegen irgendeine drohende
Gefahr warnte, wenn Salz verschüttet wurde. Aus der allgemeinen Überzeugung; dass die guten Geister auf der
rechten und die bösen auf der linken Seite lebten, warfen die Menschen Salz über
die linke Schulter in die Augen des Teufels.
Salz hat viele Bedeutungen. Zunächst ist es ein Symbol für Traurigkeit. Die Norweger glauben, dass so viele
Tränen vergossen werden müssten, wie notwendig sind, um das verschüttete Salz aufzulösen. In Neuengland
werfen die Menschen Salz auf den Herd, um mitzuhelfen, dass die Tränen schneller trocknen.
Um den Aberglauben zum Salz zu verstehen, ist es
wichtig, die historischen Hintergründe zu kennen. Vor allem war Salz sehr selten, sehr
teuer und sehr schwer zu gewinnen. Es war deshalb äußerst wertvoll und eine besondere
Gabe, die man Fremden als Zeichen des Willkommens schenkte; für die Menschen des
Altertums war Gastfreundschaft eine weit wichtigere Tugend, als sie es heute ist. Im
Griechenland der Antike wurden Fremde mit einer Prise Salz begrüßt, die in ihre rechte Hand
gelegt wurde. In den östlichen Ländern gab man Salz als Versicherung guten Willens. In Ungarn
wurde Salz auf die Türschwelle gestreut, damit keine Hexe oder anderes Übel hereinkommen
konnte. Sowohl Griechen als auch Römer verehrten eine Göttin des Salzes, was übertrieben
erscheint, bis man sich klarmacht, dass sie glaubten, das Salz reinige das Meer. Da sie
ihren Lebensunterhalt aus dem Meer bestritten, lebten sie von der Gnade dieser Götter. Bei der
Geburt wurde eine Prise Salz auf die Zunge des Säuglings gelegt, um ihn eines langen Lebens und
guter Gesundheit zu versichern. Da Salz im antiken Rom so selten war; wurde es manchmal als
Lohn für die Legionäre verwendet.
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Abraxas
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Am Anfang der Episode "Schwarze Scheiben" sagt Catweazle einen Zauberspruch auf, in
dem der Name Abraxas fällt.
Abraxas (auch Abrasax oder Abracax genannt) ist eine gnostische Gottheit und wird als das Zeichen
für Sieg und Glück verwendet. Sein Name wird auch
als magisches Zauberwort definiert. Das bekannte
"Abrakadabra" soll aus dem Namen entstanden sein. In der Gnosis (Bezeichnung für eine esoterische
Religionsbewegung) ist Abraxas der Herr der Welt. Manche
Wissenschaftler glauben, dass sich dieser Name aus dem hebräischen Wort Habberakah
ableitet, was "die Segnung" bedeutet. Nach dem gnostischen numerischen System*
(siehe unten) beträgt der Zahlenwert der griechischen Buchstaben von Abraxas 365, die
Zahl der Tage eines Sonnenjahrs. Dies ist auch der numerische Wert von Meithras
(der griechischen Namensform von Mithras) dem bei den Römern und später auch den Kelten
beliebten persischen Gott des Lichts. Man glaubt, dass es sich bei Abraxas und
Mithras um denselben Gott handelte. Abraxas, der innerhalb dieses Systems die 365 Äonen
(Zeitalter) repräsentierte und als der "Allmächtige" galt, wird auf seinen
Amuletten mit dem Kopf eines Hahns oder Löwen, dem Körper eines Menschen und mit
Schlangenbeinen dargestellt, die an den Spitzen in Skorpione übergehen. In der linken
Hand hält er eine Peitsche oder einen Knüppel, in der rechten einen runden oder ovalen
Schild. Er wurde mit allen Namen des hebräischen Gottes Jehova angerufen, so mit Jah,
Adonai und Sabaoth.
*(a = 1, b = 2, r = 100, x = 60, s = 200)
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Adamcos
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Adamcos ist der Name von Catweazles Athame.
Ein Athame (auch Yag-dirk oder
Seax genannt) ist ein sogenanntes "Zeremonienmesser
der Hexen" mit beidseitig geschliffener Klinge. Es
dient zum Dirigieren und bündeln der magischen Kraft und manchmal auch zum
ziehen des magischen Kreises; aber niemals zum
schneiden. Catweazle benutzt Adamcos außerdem auch zum Hypnotisieren
und als Wegweiser. Weihungsrituale, Inschriften und Zeichen auf dem Messer sollen die
magischen Kräfte des Athame und dessen Träger noch
verstärken. Auch werden sie häufig wie ein Amulett
an einem Band um den Hals getragen. Auch Catweazle
trägt Adamcos, den er der Göttin Hekate geweiht hat,
mit einer Kette um den Hals. Weihen ist ein magischer
Ritus zur Übertragung von Kräften auf Dinge. In der deutschen
Übersetzung des Buchs heißt Catweazles Dolch
nicht Adamcos sondern Adamos.
Ich vermute, dass Richard Carpenter den Namen aus dem Wort "Adamas" abgeleitet hat.
Adamas (oder auch Adamant) ist ein Synonym für
ein sehr hartes und ausgewöhnlich robustes Material,
Kristall oder Metall. Früher war Adamas zunächst die
Bezeichnung für Stahl, später wurde es auf den
Diamanten übertragen. Das griechische Wort "adamas"
bedeutet soviel wie "unbezwingbar". In der
griechischen Mythologie besitzt Kronos eine Sichel
aus Adamant, anders als Eisen konnte
dieser Werkstoff sogar Götter verletzen.
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Adramelech
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Adramelech (auch Adrammelech, Adramalech, Adrammelek, Andramalech) wird von Catweazle in der
Episode "Im Zeichen des Krebses" erwähnt. Catweazle will einen Zauber aussprechen und dem "Weinenden
Ted" die 77 Plagen des Adramelech schicken. Der Name dieses Dämons leitet sich ab aus Adar-malik = "herrlicher König".
Er bedeutet auch "König des Feuers" und wird als Sonnengott, und somit als Gegenspieler des Mondgottes Anammelech, bezeichnet.
Adramelech erscheint in der Form eines Esels oder Pfaus mit dem Torso eines Menschen. Er ist ein Wesen aus der assyrischen
Mythologie und gehört zur Gruppe der Baals (d.h. Herrscher oder Meister).
Außerdem gilt er als Großkanzler der Unterwelt, Gardrobier des Herrschers der Dämonen und Vorsitzender des hohen Rates der
Teufel (gegründet von Beelzebub).
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Alraunenwurzel
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Die Alraunwurzel (auch Alraune genannt) der Mandragora-Staude hat eine menschenähnliche Gestalt
und enthält giftige Halluzinogene. Den heidnischen Völkern galt sie als heilig, sie verkörperte die Große Mutter. In der
ägyptischen und hebräischen Kultur symbolisierte sie Fruchtbarkeit und wurde zur Stimulierung einer Empfängnis verzehrt;
außerdem war sie das Symbol des hebräischen Stammes der Reuben. In Arabien wurde sie Teufelskerze genannt, weil sie
angeblich im Dunkeln leuchtete. Als Emblem der Circe, der griechischen Zauberin, schrieb man ihr die Fähigkeit der
Verzauberung zu und verwendete sie für Zaubertränke. Im Mittelalter galt die Alraunwurzel als Heilmittel. Man glaubte,
dass die Wurzeln unter den Galgen von Mördern wuchsen, genährt von dem, was von dem Körper herabtropfte. Es hieß, dass
die Wurzeln, wenn sie aus dem Boden gerissen wurden, durchdringende Schreie ausstießen, die denen, die sie hörten, den
Tod brachten. Trotzdem verband man sie auch mit positiven Attributen wie Gesundheit und Wohlstand.
Eine Alraunenwurzel
benutzt Catweazle in der Episode "Verwechslungen", für den Verwandlungszauber.
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Barakiel |
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Barakiel (auch Barchiel, Barachiel, Barbiel,
Barkiel oder Baraquel genannt) ist einer der sieben
Erzengel und Engel des Monats Februar. Er regiert über den Planeten Jupiter und die Tierkreiszeichen
Skorpion und Fische. Zusammen mit den Engeln Uriel und Rubiel soll er Glück in allen Glücksspielen
bringen. Er ist der Herr der Blitze und wird auch "Blitz Gottes" genannt.
Kein Wunder, dass Catweazle in der Episode "Burg Saburac" denkt, dass Sam Woodyard Barakiel sei, als
er ihn mit einem Schweißbrenner arbeiten sieht. |
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Beelzebub
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Beelzebub (Belzebub, Belzebuth, Beelzebuth, hebr. Belezbul) wird auch
"Herr der Fliegen" genannt. Im Neuen Testament (Matthäus 12.24) wird der Herr der Dämonen Beelzebub
genannt. Dargestellt wird er als eine Fliege mit schrecklichem Aussehen.
Harold nennt seine Schildkröte Beelzebub und gibt ihr den Spitznamen "Beelzi".

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Böser Blick |
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Sowohl nach dem Volksglauben als auch nach alten magischen Überlieferungen stellt das
Auge mehr dar als nur ein Sehorgan. Es gilt als das
Fenster der Seele, aus dem sich wohltuende oder destruktive Kräfte der Seele entladen können.
Die bösen Augen böser Geschöpfe sind bereits physiognomisch erkennbar: An einem besonders starren
und stechenden Blick und meist an einer roten, blutunterlaufenen Farbe. Diesen sichtbar
bösen Blick sprach man aber nicht nur menschenfressenden Riesen, schrecklichen Dämonen,
buckligen Zwergen oder Hexen zu, sondern ebenso Menschen mit schlechten Absichten.
Besonders der Neider, dem das Glück und der Glanz der anderen ein Greuel ist, soll den bösen Blick
haben. Der böse Blick (auch "Augenbiss" genannt) entsendet dabei mehr als nur
einen Augenblick der unverholenen Bosheit. Man fürchtete, der Betroffene könnte davon
nachhaltig geschädigt werden. Aus diesem
Grund war es wichtig, sich durch möglichst viele
Abwehrmittel vor dem bösen Blick zu schützen. Vor allem Augenamulette und Augentalismane galten als
wirksamer Gegenzauber. Das Augensymbol Gottes wurde als charakteristisches Abwehrzeichen böser Taten an
Gebäuden und Bauteilen angebracht. Auch gibt es
eine Reihe von Handzeichen die den bösen Blick
abwehren sollen. Derjenige darf diese Handgesten aber nicht merken, deshalb versteckt
man die Hand in der Tasche während man sie ausführt. Außerdem kann auch dreimaliges Ausspucken gegen den
Bösen Blick schützen.
Wo kommt dieser Begriff eigentlich bei "Catweazle" vor?:
In der Episode "Hier wird nicht gebaut", da verdächtigen die Bauarbeiter Catweazle habe
den Bösen Blick.
Das ist natürlich nicht so... Doch nicht unser
lieber Catweazle. |
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Cernunnos |
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Cernunnos (auch Cerunnos oder Hu Gadam genannt) ist einer der
ältesten ( Herkunft ca. 2. Jh. v. Chr.) keltischen Götter. Sein Name bedeutet "der Gehörnte". Er wurde sowohl in
Britannien als auch in Frankreich verehrt. Dargestellt wird er häufig mit gekreuzten Beinen sitzend, eine ärmellose
Tunika und eine Perlenkette tragend. Er trägt Ohren und Geweih eines Hirschen und wird als Gott der Tiere angesehen.
Häufig mit Tieren wie Schlange und Hirsch dargestellt, wird Cernunnos manchmal gezeigt, wenn er sie füttert. Dies weist
daraufhin, dass er ein Gott der Fülle und der Fruchtbarkeit ist. Cernunnos vermag seine Erscheinungsform zu wechseln und
kann die Gestalt einer Schlange, eines Wolfes oder eines Hirsches annehmen.
In "Catweazle", in der Episode "Das Zauberbuch" wird er zwar mit einer Tunika und gekreuzten Beinen sitzend dargestellt, sein Kopf aber hat zwei
Gesichter. Mr. Gladstone erwähnt auch, dass er durch die zwei Gesichter Ähnlichkeit mit dem Gott Janus hat. Das lässt annehmen, dass es sich in der
Serie wohl um eine Art Mischung aus Cernunnos und dem römischen Gott Janus handelt. Die Beschreibung zu Janus ist weiter unten zu finden. |
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Clavicula Salomonis
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"Clavicula Salomonis", (auch
Clavicula Solomonis oder Clavicula Salomis genannt) der "Schlüssel Salomons", ist der Name eines berühmten
kabbalistischen Zauberbuches. Es gehört spätestens seit dem Mittelalter zu den berühmtesten
und am weitest verbreiteten aller magischen Textbücher. Allerdings liegt die genaue Entstehungszeit sowie
die Herkunft im Dunkeln. Clavicula Salomonis enthält Anleitungen zur Zauberei und Herstellung
diverser Siegel oder Talismane. König Solomon lebte im 10. Jahrhundert vor Chr. in Israel
und regierte von 972 bis 932 v. Chr. Ob er wirklich der Verfasser ist lässt sich nicht eindeutig beweisen.
Dieses Zauberbuch erwähnt Catweazle ganz zum Anfang der Serie.

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Dämonen
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Dämonen (griech. Daimon =
Gottheit) ist die ursprüngliche Bezeichnung für Götter, später Mittelwesen zwischen Göttern und
Menschen, die (wie man glaubte) menschliche Schicksale und kosmische Vorgänge zum Guten oder Bösen
beeinflussen können. Die griechischen Philosophen hielten sie für den göttlichen Teil oder als göttliche
Stimme im Menschen (Daimonion).
Die Dämonen zeichnen sich durch unberechenbares, launenhaftes Wesen aus und bemächtigen sich vielfach der
seelischen Kräfte der Menschen. Die Bibel beschreibt sie
ausschließlich als böse Geister, abgefallene Engel, die eine Macht gegen die Gottesherrschaft
darstellen. Dämonen sind oft zentrale Gestalten späterer Sagenbildungen und erscheinen als übermenschliche Wesen.
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Daumen juckt
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Wenn Catweazles Daumen juckt
weiß er sofort, dass sich ihm jemand nähert. Tatsächlich ist in einem Buch über Aberglaube zu
finden, dass man früher glaubte, dass ein juckender Daumen Besucher verheißt. Über den Daumen wird auch
noch anderer Aberglaube beschrieben: Wenn man sich in den Daumen sticht, so glaubte man sei
das ein sicheres Zeichen dafür, dass Böses auf dem Weg ist. Man glaubte auch, dass Menschen mit einem
langen Daumen stur seien und ein breiter Daumen sollte Wohlstand bedeuten.
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Dreizehn
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In der Episode "Das Auge der Zeit"
angelt Catweazle 13 Fische, und gerade der dreizehnte soll etwas besonderes sein, da die 13 für Zauberer,
nach Catweazles Aussage, Glück bedeutet.
Aber bedeutet die Zahl Dreizehn nicht eigentlich Unglück? Wie ist das genau?:
Wie viele abergläubische Vorstellungen kann die Dreizehn sowohl Glück als auch Unglück bringen.
Die damaligen Menschen glaubten, dass es dreizehn Monde (d.h. Monate) (nicht unsere traditionellen
zwölf) gab, und wenn es dreizehn Monde gab, musste die Dreizehn Glück bringen.
Die Ägypter mochten die Zahl Dreizehn und dachten, dass sie die letzte Stufe der irdischen Gegenwart, darstellte,
bevor man ins Jenseits kam. Sie stellten sich eine symbolische Leiter mit zwölf Stufen vor, die im Laufe des
Lebens erstiegen werden musste. Dabei stellte jede Sprosse eine Stufe auf dem Weg zur Erkenntnis dar.
Die dreizehnte Stufe führte zum ewigen Leben. Der Tod war nur eine Verwandlung, nicht das Ende, und
manche wünschten sich diese dreizehnte Stufe mit einiger Ungeduld herbei.
Der Ursprung des Aberglaubens, dass die Dreizehn eine Unglückszahl ist, liegt im dunkeln.
Es gibt eine Theorie, nach der die Dreizehn zu einer Unglückszahl wurde: weil der Mensch der Vorzeit, wenn
er seine Finger und die Füße zusammenzählte, auf zwölf kam. Danach kam das Unbekannte oder die Dreizehn.
Weil das Unbekannte beängstigend ist, wurde die Dreizehn zu einer unheimlichen Vorstellung.
"Wenn an einer Tafel dreizehn Personen sitzen, so sterben vor Ablauf eines Jahres die erste und
letzte." Vielleicht geht dieser Glaube auf die biblische Erzählung zurück, dass beim letzten
Abendmahl zwölf Personen mit Jesus an der Tafel saßen. Bekanntlich hat der Verräter Judas als erster
die Tafel verlassen und später Selbstmord begangen. Man sieht also es gibt viele verschiedene
Interpretationen und man kann sich ja aussuchen
woran man glauben möchte. |
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Eule
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Wegen ihrer Verbindung mit der
Nacht wird die Eule oft als ein Vogel des bösen Omens (Vorzeichen) angesehen, dessen Schrei Tod und Unglück
ankündigt. Für die Kelten war die Eule zwar heilig, galt aber auch als "Nachthexe", die mit Leichen zu
tun hatte. In Afrika wurde sie als Botin von Zauberern angesehen, und im mittelalterlichen Europa
glaubte man, Hexen könnten sich in Eulen verwandeln. Da sie in der Dunkelheit sieht und als ernst und
nachdenklich galt, ist sie aber auch ein Symbol der die Dunkelheit des
Nichtwissens durchdringenden Weisheit und wurde so zum Attribut der griechischen Göttin der Wissenschaften, Athena.
Bei Catweazle gilt sie als negatives Omen, da sie die Ankunft der Normannen ankündigt.
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Finger kreuzen
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Die Finger zu verschränken, ist die einfachste Art, ein Kreuzzeichen zu machen. Als Zauber gegen den
Teufel ist es besonders wirksam. Ein Kreuz ist eine vollkommene Einheit: es repräsentiert die vier Himmelsrichtungen und
die vier Elemente. Wenn sich zwei Linien kreuzen, kann man an der Stelle, an der sie sich treffen, einen Wunsch (oder
eine Lüge) festhalten. Ein Wunsch bleibt am Kreuzungspunkt, bis er sich erfüllt, eine Lüge bleibt an der Stelle, wird von
den bösen Geistern ferngehalten und macht keine Schwierigkeiten.
In frühen Zeiten kreuzten zwei Menschen ihre Zeigefinger, wobei der erste sich etwas wünschte und der zweite hoffte, dass
der Wunsch in Erfüllung ging. Dies wurde später so vereinfacht, dass nur noch einer die Finger kreuzte. So haben in
England und Amerika die gekreuzten Finger noch heute die Bedeutung des "Daumendrückens".
In Deutschland dagegen kreuzt man die Finger hinter dem Rücken, wenn man lügt und böse Folgen vermeiden oder wenn man ein
Versprechen nicht halten will.
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Fluch
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Der Fluch ist eine Form des Schadenszaubers.
Durch formelhafte Worte soll über einen anderen oder über die betreffende Person selbst Unheil gebracht
werden. Zauberbücher enthalten genaue Beschreibungen der Formeln und des dabei
durchzuführenden Rituals. Jemanden zu verfluchen
heißt, die Rache einer großen Macht anzurufen, gegen
die der Verfluchte wenig Schutz hat. Ein Fluch ist
gesprochene Magie; wenn man nicht an Magie glaubt,
wird ein Fluch blasphemisch oder bedeutungslos. Der Fluch von Rapkyn
in der Episode: "Das Zauberbuch" lautet:
"Hexenhof, ich zerstöre dich! Von Steinen wird mein
Fluch gehalten, wovon einer im Wasser ist und einer liegt im Turm!"
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Geister des metallenen Kessels
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Harold
musste in der ersten Episode "Die Normannen kommen" bei den "Geistern des
metallenen Kessels" schwören niemandem etwas von Catweazle zu sagen. Aber was
für Geister? und welcher Kessel?
König Salomon, so heißt es, hatte 72 böse Geister zusammen mit ihren Legionen in ein Messinggefäß,
einem Kessel aus Metall, eingesperrt als Strafe für ihren Stolz. Als Salomon sie
so zusammengebunden und das Gefäß versiegelt hatte, versank er den Kessel sammt den Geistern in einem tiefen See
(oder in eine Höhle) zu Babyion. Die Babyioner wunderten sich, als sie den Kessel fanden und gingen in
den See hinein, um das Gefäß aufzubrechen. Sie erwarteten, dort drinnen eine Fülle von Schätzen
zu finden. Aber kaum hatten sie den Kessel aufgebrochen, schon flogen die Obergeister sofort hinweg
und ihre Legionen folgten ihnen. Alle Geister kehrten an ihren alten Ort
zurück. Außer dem Geist Belial, der in ein Bildnis stieg und von dort denen, die ihm Opfer darbrachten und dieses Bildnis
als ihren Gott verehrten, Antworten gab.
Die Namen der 72 Geister lauten wie folgt: Bael;
Agares; Vassago; Samigina (oder Gamigin); Marbas;
Valefor; Amon; Barbatos; Paimon; Buer; Gusion; Sitri;
Beleth; Leraje (oder Leraikha); Eligos; Zepar; Botis;
Bathin; Sallos; Purson; Marax; Ipos; Aim; Naberius;
Glasya-Labolas; Bune (oder Bime); Ronove; Berith;
Astaroth; Forneus; Foras; Asmoday; Gaap; Furfur;
Marchosias; Stolas (oder Stolos); Phenex; Halphas
(oder Malthus); Malphas; Raum; Focalor; Vepar;
Sabnock; Shax; Vine; Bifrons; Uvall (oder Vual);
Haagenti; Crocell; Furcas; Balam; Alloces; Camio
(oder Caim); Murmur (oder Murmus); Orobas; Gremory
(oder Gamori); Ose (oder Voso); Amy (oder Avnas);
Oriax (oder Orias); Vapula (oder Naphula); Zagan;
Volac (oder Valak, Valu, Ualag); Andras; Haures
(oder Hauras, Flauros); Andrealphus; Cimejes (oder
Kimaris); Amdusias (oder Amdukias); Belial;
Decarabia; Seere (oder Sear); Dantalion; Andromalius.
Diese Geister sind im "kleinen Schlüssel Salomonis"
(Die Goetia) beschrieben, sowie in dem Buch "Die
Kinder Lucifers", eine Deutsche Version des "Dictionnaire
Infernal" (von Collin de Plancy, ca. 1845).
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Glassiabolas
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Glassiabolas ( auch Glasylalabolas,
Caassimolar, Classyatabolas, Glasya-Labolas, Cacrinolaas ) ist ein Dämon in der Gestalt eines Hundes mit den
Flügeln eines Greifs. Er lehrt alle Künste und Wissenschaften, ist Uhrheber von Blutvergießen, kann
machen, dass ein Mensch unsichtbar wird und kennt die Zukunft und Vergangenheit. Er ist ein hoher
Vorsitzender in der Unterwelt und diente auch als Reittier für den Dämon Nebiros.
Glassiabolas wird von Catweazle in der Episode "Der Zauberkasten" erwähnt. Als er am Anfang die Dämonen
beschwört damit sie ihm sagen wo er das Zeichen der Waage finden kann. |
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Goblin
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"Goblin" ist ein Sammelbegriff für böse und zu Schabernack aufgelegte Geister, die ihr Unwesen in
England treiben. Das Aussehen der Goblins soll
missgestaltet und zwergen- bzw. kobaldartig sein. Ursprünglich gab es als Gegenstück der schadenstiftenden Goblins die
freundlichen und hilfsbereiten "Hobgoblins". Catweazle versteht den Namen des Bildhauers in der
Episode "Der Zauberkasten" etwas falsch. Cedric sagt zu Catweazle: "Das ist doch Mr. Gobbling.",
und Catweazle antwortet: "Nein er ist doch kein
Goblin...". |
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Hekate
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Catweazles Dolch Adamcos ist der Göttin Hekate geweiht. Aber wer ist Hekate?:
Hekate, Griechisch: "Die Fernwirkende"; auch vom griechischen Wort "hekaton" abgeleitet was "hundert" bedeutet.
Hundert deshalb weil Hekate ihren Verehrern eine hundertfache Ernte bringt. Tagsüber widmete sie sich der
Landwirtschaft und nachts der Hexerei. Ursprünglich war Hekate eine Mondgöttin, deren Kult von Kleinasien nach
Griechenland gekommen ist. Die Göttin Hekate galt bei den alten Griechen als Herrin des Zauber-, Spuk- und Hexenwesens.
Sie war in erster Linie eine Frauengöttin, weshalb vor allem Zauberinnen sie bei ihrem nächtlichen Treiben anriefen.
Hekates Affinität zu Wegkreuzungen, die von Alters her als unheimliche Stätten gelten, wird dadurch deutlich, dass sie
oft dreigesichtig oder dreigestaltig dargestellt wird, so dass sie die Dreigabelung bestens Überblicken konnte. Manchmal
erscheint sie auch als Wölfin oder Stute.
Der Knoblauch wurde ihr als Opfergabe gebracht und die Raute spielte bei der Beschwörung der Hekate
eine wichtige Rolle. Die Raute diente in der Magie
auch dazu um böse Geister abzuwehren. |
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Hexenmal
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Catweazle sagt in der Episode "Schwarze Scheiben" zu dem Artzt,
als dieser ihm eine Spritze geben will: "Nicht stechen! Ich bin doch keine Hexe!"
Warum? Sticht man denn Hexen?
Die Suche nach Hexenmalen war im Mittelalter bei der
Hexenverfolgung ein bevorzugter Test, um eine Hexe zu überführen. Man glaubte nämlich, dass jede Hexe
ein Mal an ihrem Körper habe, das ihr bei der Einweihung vom Teufel aufgedrückt wurde. Dieses Mal
konnte ein Leberfleck, ein Muttermal, eine Warze oder eine Stelle sein, die unempfindlich und ohne
Blut war. Durch das Stechen mittels einer Nadel oder eines scharfen Instruments versuchte man das Hexenmal zu entdecken. |
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Janus

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Der doppelköpfige Janus ist eine der ältesten römischen Gottheiten. Er ist Gott der Türen und Tore
und des Anfangs, nach außen und innen schauend, die Kommenden und Gehenden überwachend. Allgemeiner
Beschützer aller Anfänge und Übergänge, gab er dem Monat Januar seinen Namen und war der erste Gott,
der in religiösen Zeremonien angeführt wurde. Janus war den Soldaten heilig,
weil ein Heer durch die Stadttore gehen musste, wenn es in die Schlacht zog.
Janus soll auch der Erfinder des Geldes gewesen sein. Frühe römische Münzen tragen sein Bild.
Später wurde der Januskopf auch zu einem Symbol des Doppeldeutigen oder der bösen und guten Seite ein
und derselben Sache.
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Kreis
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Dieses scheinbar einfache Zeichen ist ein universelles Symbol mit zahlreichen Bedeutungen.
Der Kreis, der weder einen Anfang noch ein Ende hat, verkörpert einen unendlichen Zyklus und ist
daher das wichtigste Symbol für Ewigkeit. Ferner steht er für den Kosmos, das Göttliche, Einheit,
Vollkommenheit und Leben. In manchen Interpretationen repräsentiert der Mittelpunkt eines Kreises das Zentrum
der Unendlichkeit oder den Ursprung des Universums (und ist zudem ein Symbol für Sonne und Gold).
Aufgrund der Ähnlichkeit mit der Sonne wurde der Kreis auch ein Zeichen des Lebens. Seine Form
impliziert eine dynamische, endlose Drehbewegung, die den Kreis in Beziehung setzt zur Zeit und den
ehernen kosmischen Gesetzen. Weil er der Zahl Null ähnelt, repräsentiert er auch ein
Entwicklungspotential, das erst noch umgesetzt werden muss. In vielen östlichen Kulturen, auch im
Islam, symbolisiert der Kreis göttliche Vollkommenheit. Dem magischen Kreis wird in okkulten
Praktiken starke Schutzwirkung beigemessen; zudem ist er ein wichtiges Meditationssymbol (Mandala). In
der Psychologie verkörpert der Kreis das ideale Selbst, das ein vollkommenes Gleichgewicht erlangt
hat.
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Kröte
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Kröten werden schon seit langem in
Überlieferungen und Legenden mit Hexen und Zauberern
in Verbindung gebracht. Hexen konnten sich angeblich in Kröten verwandeln, hielten sich Kröten als
Haustier oder verwendeten sogar Teile von Kröten als Zutaten für Zaubertränke.
Symbolisch wird die Kröte in Beziehung zum Mond, zur Erde und allgemein zum
Weiblich-Mütterlichen Prinzip gebracht. Im Volksglauben ist die Kröte ein
das Haus vor Unglück bewahrender Geist und Schatzhüter. In China steht sie für Fruchtbarkeit
und Reichtum. |
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Kühlwalda
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"Kühlwalda", so heißt Catweazles Kröte und Vertraute auf Deutsch.
Doch im englischen Original heißt sie "Touchwood". Dieser Name setzt
sich zusammen aus "touch"= berühren, und "wood"=Holz.
Also "Holz berühren". Es gibt einen alten Aberglauben nachdem das Berühren von Holz Glück bringt. Genau
wie auf Holz klopfen. In den Tagen der Druiden glaubte man, dass gute, hilfsbereite Götter in den
Bäumen lebten. Die Menschen berührten die Rinde und baten um einen Gefallen. Wenn die Bitte erfüllt
wurde, kamen sie zurück und klopften nochmals auf die Rinde, um sich zu bedanken.
Was man auch glaubte war, dass auf Holz klopfen die Strafe für Angeberei abwehren sollte. "Wer zuviel
von seinem Glück spricht", so heißt ein altes Sprichwort, "ruft das Leid herbei". Vor langer Zeit
glaubten die Leute, dass die bösen Geister neidisch würden, wenn man auf sein glückliches Schicksal
hinwies, und es dann fortnähmen. Deshalb berührten
sie Holz. |
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Lucifer
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"Schau Kühlwalda, alles steht in
Rapkyns Buch. Beschwörungen, Zauberei, Hexerei. Gebete zu Tanit, Gebete zu Lucifer.", sagt Catweazle
in der Episode "Das Zauberbuch".
In der Episode "Hexerei" sagt Catweazle als
Harold ein Streichholz anzündet: "Oh Lucifer, oh
Morgenstern!."
Lucifer (auch Luzifer) ist der Satan der Bibel und der christlichen
Literatur. Der Name bedeutet soviel wie "Lichtbringer" oder "strahlender Morgenstern".
Ursprünglich wurde der Planet Venus mit "Lucifer" bezeichnet.
Der Bedeutungswandel des Namens beruht auf eine Erzählung aus dem alten Testament:
der Morgenstern habe sich gegen Gott aufgelehnt und wollte über Gottes Sterne seinen Thron errichten.
Lucifer wird vom Himmel herabgestoßen und stürtzt in die Hölle. Dort regiert er dann als Fürst.
Der christlichen Mythologie zufolge entstanden die Diamanten als Luzifer vom Himmel hinab gestoßen
wurde und sein Licht sich in Millionen glänzender Fragmente zersplitterte, die für das dem materiellen
Besitz innewohnende Böse stehen. |
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Magisches
Abbild
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In vielen Teilen der Welt hält man es für äußerst unheilbringend, sogar für tödlich,
photographiert zu werden. Man nimmt an, dass die Seele eines
Menschen in seinem Bild ist. Macht man ein Photo und damit ein Duplikat dieses Bildes, erlaubt das
dem Teufel, die Seele in Besitz zu nehmen. Verlobten
soll es Unglück bringen, wenn man sie zusammen photographiert; warum sollte man die bösen Geister
herausfordern? Besonders großes Unglück soll es bedeuten, mit einer
Katze photographiert zu werden, weil die Katze den Geist einer Hexe beherbergen könnte.
Man glaubte auch, dass wenn man einen Fluch über jemand bringen wollte, dann müsse
man das Bild dieses Menschen zur Wand drehen oder es auf den Kopf
stellen. |
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Magischer
Kreis
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Der magische Kreis ist ein wichtiges Symbol in der rituellen Magie. In der Regel werden
drei Kreise in Handbreite umeinander gezeichnet. In den mittleren schreibt man die Namen der Engel,
Planetenregenten und Geister, welche die Tageszeit, Stunde und den Ort regieren. An den äußeren Kreis
zeichnet man an den vier Achsen die Namen der Luftgeister. Außerhalb des Kreises werden an vier
Ecken Pentagramme gezeichnet. Im inneren Kreis vier heilige Namen. In der Kreismitte wird gegen Osten
Alpha, gegen Westen Omega geschrieben. Ein Kreuz unterteilt die Mitte des Kreises.
Wenn man diesen Kreis gezeichnet hat, wird der Kreis geweiht und gesegnet. Durch diese magischen
Handlungen ist das durch den Kreis umgrenzte Stück Boden vor dem Angriff feindlicher Geister geschützt,
die am Kreisrand stehen bleiben müssen. |
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Malachim
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In der Episode "Ein neuer
Freund" findet Catweazle ein Rätsel in magischer Schrift an die Wand geschrieben.
Er sagt: "...diese Worte bedeuten Malachim."
Malachim (siehe links) ist eine alte Geheimschrift der Magier sie ist in der "Clavicula Salomonis" neben
anderen Schriften zu finden.
Diese Schrift gründet sich wahrscheinlich weitgehend auf das hebräische Alphabet und ist kabbalistischen
Ursprungs. Man vermutet, dass es sich von den alten hebräischen Schriftzeichen ableitet, in
denen die Thora oder das Mosaische Gesetz verfasst wurde.
Manche sind auch der Meinung, dass bei allen von Engeln inspirierten Schriften und
Verständigungen zwischen den himmlischen Wesen und den Menschen das Malachim oder "Engelsalphabet" verwendet
wurde.
Es war bei der Anfertigung von Amuletten und Talismanen sehr beliebt.
Das Rätsel, welches Catweazle findet, lautet übrigens: "Zwölf sind es, die im Kreis sich
winden. Erstrebst du Macht, musst du sie finden. Suche wo die Dreizehn liegt. Steig hinauf zu dem,
der fliegt." |
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Marbas
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Marbas, auch Barbas genannt, gilt als einer der Höllengeister.
Er erscheint erst in der Gestalt eines großen Löwen, aber auf Wunsch des Meisters nimmt er menschliche
Gestalt an. Er kann vielerlei bewirken. Es steht in seiner Macht, Menschen mit Krankheiten zu behaften,
und die Krankheiten auch wieder zu heilen. Außerdem kann er Menschen in eine andere Gestalt verwandeln
und er fördert die Kenntnisse der mechanischen Künste und der Weisheit.
Er antwortet wahrheitsgemäß über verborgene und geheime Sachen.
Sein Siegel (links) stammt aus der "Goetia", einem alten Zauberbuch und Teil des Buches "Der kleine
Schlüssel Salomons".
Marbas wird von Catweazle in der Episode "Der Zauberkasten" erwähnt. Als er am Anfang die
Dämonen beschwört: "Kommt ihr himmlischen, ihr irdischen und höllischen Dämonen. Komm, oh, Marbas.
Komm, oh, Nebiros. Komm, oh, Glassiabolas. Geister des metallenen Kessels. Geschöpfe des zwölffachen
Tierkreises kommt aus der Flamme! Sagt mir wo ich
das Zeichen der Waage finde!" |
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Nebiros
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Nebiros ist wohl besser bekannt unter dem Namen Cerberus.
Er wird auch Kerberos, Zerberus, "Dämon
der Grube", Naberus oder Naberius genannt. Nebiros zählt zu den Dämonen und ist ein Fürst des
höllischen Reiches. Er ist stark und mächtig und zeigt sich, wenn er nicht seine drei Hundeköpfe trägt, in Gestalt eines
Raben; dessen Stimme rau klingt. Trotzdem legt er Beredsamkeit
und Liebenswürdigkeit an den Tag und lehrt die Schönen Künste.
Man sieht, dies ist nicht mehr der Cerberus der Alten, dieser furchterregende Hund und unbestechliche Pförtner der
Unterwelt, der wegen
der Vielzahl von Schlangen, mit denen seine drei Mähnen geschmückt waren, auch die Bestie mit hundert
Köpfen, "centiceps bellua", genannt wurde. Früher hieß es auch er habe fünfzig Hundeköpfe, aber man ist
sich im allgemeinen einig, ihm davon nur drei zuzugestehen. Seine Zähne waren schwarz und
scharf, und sein Biss verursachte den sofortigen Tod.
Man glaubt, dass die Sage von Cerberus auf die Ägypter zurückgeht, die ihre Gräber durch
Doggen bewachen ließen. |
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Nergal
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Nergal hat eine riesige
stierähnliche Gestalt und löste Chaos aus wo immer
er auch hinkam. Er ist eine Figur aus der Mythologie
des vorderen Orients (Mesopotamien). Als Herrscher der Unterwelt wird er auch als Gott des Mars und Gott des Kriegs bzw. Kriegsglückes
beschrieben, mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Mannes.
Nergal wird von Catweazle am Anfang der Episode "Schwarze Scheiben" erwähnt: "Oh, Adramelech,
Nergal und Abraxas, weise Dämonen, ich rufe euch. Nennt mir die Macht dieser schwarzen Scheiben ihr
Geister!" |
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Pentagramm
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Da das Pentagramm ( auch Drudenfuß,
Druidenfuß, Hexenkreuz, Stern von Bethlehem, Stern der heiligen drei Könige oder der Fünfstern
genannt) wie der Kreis weder Anfang noch Ende hat, ist es ein Symbol der Vollendung und Ganzheit. Seine Zacken
versinnbildlichen
die vier Elemente sowie die Spiritualität. Aufgrund dieser doppelten Bedeutung wurde
dem Symbol die Kraft zugeschrieben, böse Geister zu bannen - so wurde es zum wichtigen Hilfsmittel der Magie.
Das Pentagramm wird von allen magischen Symbolen am meisten verehrt. Es zeigt einen Stern und
damit die innere mystische Energie. Es ist das Zeichen des Erdelementes im Tarot. In früheren
Zeiten stand das Pentagramm für Leben und Gesundheit. Die Zigeuner nannten es den Stern der
Weisheit, und sie offenbarten ihn, indem sie einen Apfel quer durchschnitten, wobei das Innengehäuse
die Form eines Pentagrammes wiedergab. Während des Mittelalters hieß es auch, dass Hexen und Heiden sich mit dem
Pentagramm segneten, anstatt das Kreuzzeichen zu machen. Daher auch der Name "Hexenkreuz". |
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Runen
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Runen
sind Schriftzeichen, die bei den germanischen Völkern vor der Übernahme des lateinischen Alphabetes
in Gebrauch waren. Ursprünglich waren es Symbole, die bei magischen Praktiken benutzt wurden
(Orakel).
Der nordischen Überlieferung nach wurden die ersten Runen vom Gott Wotan (Odin) entdeckt, der
sich in seinem Streben nach Wissen tapfer selbst einem schmerzhaften Ritual unterzog. Nachdem er sich
einen Speer in die Seite gestoßen hatte, hing er neun Tage lang an den Ästen seines skandinavischen
Lebensbaums. Während sein Körper im Winde schwankte, brachen ein paar Zweige ab und fielen in einem
Muster auf den Boden, aus dem das Runenalphabet entstand.
Natürlich sieht die Sache, wenn man nach der historischen Beweisführung geht, ganz anders aus.
Demnach wurde das erste Runenalphabet, nach den Anfangsbuchstaben "Futhark" genannt, etwa 200
n. Chr. von Sterblichen in Dänemark oder Schweden entwickelt. Diese ersten germanischen Runen waren
relativ primitiv und bestanden lediglich aus geraden Linien, die in verschiedenen Kombinationen
angeordnet waren. Sie wurden zu vielen nichtmagischen Zwecken eingesetzt, unter anderem um
Briefe zu schreiben, Anweisungen festzuhalten und Eigentumsverhältnisse schriftlich niederzulegen. Die
bekannteste Runeninschrift findet sich auf dem "Sigurd-Runenstein" in Schweden und erinnert an den
Bau einer Brücke.
Gleich von Anfang an jedoch wurden den Runen magische Kräfte zugeschrieben. Die
Wikinger und andere germanische Völker verwendeten Runen
zum Wahrsagen, gravierten sie in ihre Schwerter, um in der Schlacht unbesiegbar zu sein, ritzten sie in
Steinamulette, um sich vor Krankheit und Zauberei zu schützen, und meißelten sie auf Grabsteine, um
Grabräuber abzuhalten. Etwa ab 450 v. Chr. wurden Runen auch in England verwendet, wo angelsächsische
Zauberer sie für Amulette und zum Wahrsagen benutzten.
Bis heute wurden in Schweden, Norwegen, Dänemark und England mehr als viertausend Runenschriften
gefunden.
Runenwerfen:
Die alte Technik, mit Hilfe von Runen die Zukunft vorherzusagen, ist im letzten Jahrhundert wieder
bemerkenswert populär geworden. Wenn die Wikinger und Angelsachsen Runen zum
Wahrsagen verwendeten, ritzten sie sie in dünne Holzbrettchen aus den Zweigen Frucht
tragender Bäume. Diese Brettchen wurden dann auf ein sauberes weißes Tuch geworfen. Ein Seher oder
Runenmeister wählte drei davon aus (während er zum Himmel aufblickte und auf eine göttliche
Eingebung wartete) und interpretierte sie. Heute kann ein ehrgeiziger Runendeuter einen Runen-Satz
kaufen,zu dem zwischen sechzehn und zweiunddreißig Runensteine gehören - runde oder längliche
Plättchen aus Stein oder Lehm, die mit Runen beschrieben sind.
In einem einfachen modernen System zum Auswerfen der Runen werden die Steine in einer
Tasche gemischt und auf eine ebene Fläche geschüttet. Nun kann man alle Steine "lesen", die
mit den Zeichen nach oben liegen, oder man schließt die Augen und wählt drei aus, die für Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft stehen. Die Runen können auf der Grundlage dessen interpretiert werden, was man heute noch aus den
alten Bedeutungen weiß; viele Deuter haben jedoch ihr eigenes System entwickelt. |
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SATOR-AREPO-Formel
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"SATOR
AREPO TENET OPERA ROTAS."
Das ist eine von Catweazles Lieblingsformeln.
Diese so genannte "Sator-Arepo-Formel" (auch "Sator-Quadrat"
genannt) ist eine Zauberformel in Form eines
Quadrates. Die fünf Wörter können sowohl senkrecht in beiden
Richtungen, also von oben nach unten oder von unten nach oben, als auch von links nach rechts oder von
rechts nach links gelesen werden. So etwas nennt man auch Palindrom. Ein Palindrom ist
eine Buchstaben- Wort- oder Zahlenfolge die vorwärts wie auch rückwärts gelesen das selbe ergibt (oder
zumindest einen Sinn macht). Aufgrund dieser seltenen Eigenschaft werden der SATOR-AREPO-Formel
magische Kräfte zugeschrieben. Sie zählt zu den am weitest verbreiteten Zauberformeln.
Eine wörtliche Übersetzung der Formel würde lauten: "Der Sämann Arepo hält mit Mühe die Räder." Die
genaue Bedeutung des Wortes Arepo ist allerdings nicht ganz geklärt. Vermutet wird,
dass es sich um einen Namen handelt, möglich ist aber auch dass es von dem keltischen Wort für Pflug ="arepos"
abgeleitet ist. Es gibt viele Interpretationsmöglichkeiten. So könnte es auch heißen:
"Der Sämann Arepo hält seine Werke in Bewegung." Man kann es auch als Anagramm neu anordnen, so zum
Beispiel: "Satan, ter oro te, reparato opes!" (Satan, dreimal bitte ich dich: Gib mir mein
Vermögen wieder!) Auch das Wort "Paternoster" könnte man darin erkennen.
Über die Herkunft der SATOR-AREPO-Formel ist zu sagen, dass der bisher älteste Beleg aus dem Jahr 79 n. Chr., Pompeji,
stammt. Die Formel erscheint auch auf einem der Pentakel des Saturns im "Schlüssel von König Salomon"
(Clavicula Salomonis). Diesem Zauberbuch zufolge ist dieses Pentakel mit seinen
Worten sehr nützlich "gegen jedwede Widerwärtigkeit", und wird speziell gebraucht, "um
den Stolz der Geister zu unterdrücken". Wenn man allerdings falschen Gebrauch davon macht, so heißt
es, beschwört es die negative Kraft des Saturns und somit die Gefühle von Kummer und Einschränkung
herauf. |
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Schedbarschemoth
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"Kein
Ruß? Kein Ruß! Ich sehe wie Schedbarschemoth aus, der schwarze Dämon des Mondes!"
Tja, so sieht Catweazle wirklich aus, nachdem er in
der Episode "Das Zauberbuch" in einen Kamin gestiegen ist.
Viel Informationen konnte ich über "Schedbarschemoth" nicht
herausfinden. Er wird im Buch "Der Magus" (1801) von Francis Barrett erwähnt. Zusammen
mit "Betharsisim".
Diese Dämonen (auch als Geister oder Engel
bezeichnet) werden dem Mond zugeordnet: "Hod, Elim Hasmodai, der
Geist Schedbarschemoth Schartathan, der Geist von Malcha
Betharsisim Beruah Schehalim..." |
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Schemhamphorasch
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"Schemhamphorasch", dieses Wort wird
von Catweazle relativ oft als Zauberspruch verwendet. Doch was bedeutet es?
Das Wort ist hebräischen Ursprungs und bedeutet ungefähr "Der Name
ist gut ausgesprochen" (unsichere Bedeutung), "Geteilter Name" oder
"Echter ungeteilter Name". Schemhamphorasch ist die Bezeichnung für den 72silbigen
Namen Gottes. Quelle ist das 2. Buch Mosis (14, 19 - 21). Jeder der drei Verse hat 72 hebräische Buchstaben,
die zusammen 216 Buchstaben ergeben. Schreibt man nun jeden dieser drei Verse in einer geraden Linie, den
einen über den anderen, und zwar den ersten von rechts nach links, den zweiten von links nach
rechts, und den dritten wieder von rechts nach links, erhält man 72 senkrechte Reihen von je drei
Buchstaben. Jede der Reihen bildet ein Wort mit drei Buchstaben. Wenn man die entsprechenden hebräischen
Endungen hinzufügt erhält man die Namen von 72 Engeln oder Attributen Gottes. Bild: Die 72 heiligen Namen Gottes mit ihren
mystischen Verbindungen. |
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Simson und Delila
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In
der Episode "Hexerei" sagt Catweazle zu Harold als
er einen Friseursalon sieht: "Im Haar liegt Kraft und
Zauber. Simson zum Beispiel. Als Delila ihm das Haar
abschnitt hatte sie Macht über ihn."
Die biblische Geschichte von Simson (auch Samson genannt) und Delila (Richter 16,4-22) ist vielleicht
das berühmteste Beispiel der Vernichtung eines Menschen mittels seiner Haare.
Dem Buch der Richter zufolge gewährte Gott Simson die Gabe, im Kampf allmächtig
und unbesiegbar zu sein, solange er sein Haar nicht schnitt. In dem Augenblick, in dem er zuließe, dass
ein "Schermesser auf sein Haupt" käme, würde er seine ganze Stärke verlieren und hilflos werden.
Lange Zeit ging alles gut, und Simsons Ruhm als mächtiger, Ehrfurcht gebietender und unbesiegbarer
Krieger breitete sich aus. In erster Linie kämpfte er gegen die Philister, die er für den Verlust
seiner Ehefrau verantwortlich machte. Aber obwohl er die Männer dieses Volkes hasste und sie bei jeder
sich bietenden Gelegenheit tötete, liebte er deren Frauen. Und Delila, seine neue Frau, war eine von
ihnen. Von den Philisterfürsten beauftragt, die Quelle von Simsons Kräften ausfindig zu machen, ließ
sie ihre Reize spielen und umgarnte ihn so lange, bis er ihr gestand, dass seine Stärke in seinem Haar
begründet lag. Sie verriet dieses Geheimnis umgehend den Philistern, die abwarteten, bis Simson in
Delilas Armen eingeschlafen war, um ihm dann sieben Haarlocken abzuschneiden. Damit war Simson hilflos
geworden und musste sich von den Philistern gefangen nehmen lassen, die ihm später die Augen ausstachen.
Diese Geschichte sagt uns, dass der Glaube an die Macht des Haars aus biblischen oder möglicherweise
vorbiblischen Zeiten stammt.
Seit dem ägyptischen Altertum haben die Menschen geglaubt, dass eine Hexe abgeschnittenes Haar dazu
verwenden kann, jemanden zu verzaubern. |
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Stein der
Weisen
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Catweazle entdeckt in der Episode
"Der Stein der Weisen" eine Handgranate und und
denkt es wäre der legendäre "Stein der Weisen".
In Wirklichkeit ist der Stein der Weisen ("Lapis philosophorum"),
eine in der Alchemie
aufgrund langwieriger Prozesse angeblich herstellbare
Substanz, die unedle
Metalle in edle verwandeln sowie verjüngend und heilend wirken sollte.
Damals hoffte man durch ihn Gold herstellen zu können.
Eine wichtige Rolle spielte bei den Herstellungsprozessen Trennung und Wiedervereinigung
gegensätzlicher Prinzipien, vor allem des weiblichen und des männlichen Prinzips.
Die Darstellung (links) stammt aus dem "Mutus Liber", dem
"Stummen
Buch" aus dem 12. Jahrhundert. Sie zeigt den "Stein der Weisen" im Athanor
( dem alchemistischen Schmelzofen); als dessen Personifikation galt Merkur (oben), der zwischen
zwei Engeln steht.
Die Darstellung will zeigen, dass die physischen Operationen der
Alchemie der Spiegel einer spirituellen Wirklichkeit sind - eine Vorstellung, die der
französische Alchemist Pierre- Jean Fabre mit folgenden Worten wiedergibt: "Alchemie ist nicht
einfach die Kunst oder Wissenschaft der Umwandlung von Metallen; es ist eine wahre und mächtige
Wissenschaft, die lehrt, wie man zum Kern der Dinge gelangt, der in der göttlichen Sprache der Geist des
Lebens genannt wird." |
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Tanit
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Tanit (auch Tinnit genannt) ist eine
phönizische Mondgöttin und Schutzgöttin der Stadt Karthago.
Da sie außerdem als Fruchtbarkeitsgöttin
galt, wurde sie von den Römern mit der Göttin Juno gleich gesetzt; und von den Griechen mit der Jagd-
und Fruchtbarkeitsgöttin Artemis. Ihr Zeichen ist ein Symbol, das auf vielen alten
Steingravierungen gefunden wurde. Ein Trapez das mit einer horizontalen Linie abschließt und darüber ein
Kreis. (Siehe links.) Tanit wird von Catweazle unter anderem
am Anfang der Episode "Adamcos" erwähnt: Als er den Telefonhörer in der Hand hält sagt er:
"Große Mutter Tanit, dich rufe ich..." Im Buch nennt Catweazle die heulende Eule "Sohn von
Tanit". |
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Themis
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Themis ist in der griechischen
Mythologie die Tochter des Uranos und der Gaia und gehört somit zum Göttergeschlecht der Titanen.
Außerdem ist sie die zweite Gemahlin des Zeus. Auf dem Olymp*
ist sie für die Zeremonien und Feste zuständig, auf der Erde die Göttin der Gerechtigkeit und Ordnung.
Bekannt für ihren klugen und unparteiischen Rat, half sie sogar Zeus, nachdem er seine dritte Frau, Hera, geheiratet
hatte.
Themis wird mit Justitia, der römischen Göttin der Gerechtigkeit und des Rechtswesens, gleichgesetzt. Justitia wird
oft als Wahrzeichen der Justiz verwendet. Themis wird bei "Catweazle"
am Ende der Episode "Der Zauberkasten" erwähnt.*(Olymp= Berg in
Mittelgriechenland. Er galt in der
altgriechischen Mythologie als Sitz der Götter.) |
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Tierkreis
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Das System der zwölf
Tierkreiszeichen ist seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. bekannt. Vor Tausenden von Jahren beobachteten die
Himmelsforscher, dass die Sonne und die Planeten, die Jahr für Jahr am Himmel entlang wanderten, immer auf dem
gleichen schmalen Pfad um die Erde zogen. Dieser Weg, den die Griechen "zodiak" nannten, wurde von
Astrologen in zwölf gleiche Abschnitte, die so genannten Sternzeichen, aufgeteilt, denen jeweils
eine Konstellation - Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock,
Wassermann oder Fische - und ein Zeitraum im Jahr zugeordnet wurde.
Astrologen verwenden die Position der Sonne und der Planeten
innerhalb des Sternkreises, um Vorhersagen zu
treffen und die Persönlichkeit der Menschen zu bestimmen, die im jeweiligen Sternzeichen geboren
wurden. Die zu jedem Sternzeichen gehörenden Eigenschaften wurden vor Tausenden von Jahren
entwickelt, im Laufe der Zeit jedoch immer weiter verfeinert. |
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die
Verdammten
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"Dieser magische Kriegswagen heult wie die Verdammten"; sagt Catweazle als er zum
ersten mal einen Traktor sieht.
Wie die Verdammten? Wer sind denn die Verdammten?
Nach der Kirchenlehre sind die Verdammten diejenigen, die nach dem Jüngsten Gericht von Gott
verworfen werden. Im Gegensatz zu den Seligen, deren Zukunftsperspektive ein ewiges Leben an Gottes Seite
ist, haben die Verdammten damit zu rechnen, dass sich der Teufel ihrer annimmt. In den Stand der
Verdammnis werden alle die geworfen, die nicht nach den Gesetzen Gottes und der Kirche gelebt haben. Umgangsprachlich
kann ein Verdammter auch sein, wer ein besonders schweres Schicksal zu erleiden hat. Der Grund dafür
muss nicht immer klar ersichtlich sein. |
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Vertraute
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Catweazles Vetraute ist eine kleine Kröte namens Kühlwalda.
Die Vertrauten der Hexen und Zauberer werden auch "Spiritus Familiaris"
oder kurz "Familiar" genannt. Hexen sollen solche Gehilfen
besessen haben, die ihnen bei ihren magischen Handlungen zur Hand gingen.
Man glaubte auch, dass diese Geschöpfe, gehörnte und geflügelte Kobolde
seien, aber auch die Gestalt scheinbar gewöhnlicher Tiere annehmen
konnten. Der Hexerei bezichtigten Frauen wurde häufig unterstellt, ihr Haustier (oft eine Katze) sei ihr Familiar
und ein verkleideter, Übles im Schilde führender Kobold.
Folgende Tiere galten häufig als Familiare: Katze, Hund,
Kröte, Eule, Amsel, Spinne, Fledermaus,
Wiesel, Frettchen, Maus, Ratte, Schlange, Grashüpfer...etc. |
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Widdershins
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Widdershins bedeutet "gegen den Uhrzeigersinn". Es wird auch widershins,
withershins oder widderschin geschrieben. Abgeleitet ist dieser Ausdruck von
dem deutschen Wort "widersinnig". Das Gegenteil von widdershins ist deiseil - mit dem Uhrzeigersinn. Die
Bedeutung des Wortes widdershins wird manchmal auch mit "gegen das Sonnenlicht
drehen" (so dass man seinen Schatten
nicht sieht) definiert. Ein mächtiger Gegenzauber gegen Unglück ist, sich entgegen dem
Uhrzeigersinn dreimal ganz herumzudrehen.
Catweazle gebraucht diesen Zauber in der Episode "Das
Hexenhaus". Allerdings dreht er
sich da mehr als nur dreimal herum... |
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Wünschelrute
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Eine Wünschelrute ist ein Gabelförmiger Ast der Weide, Erle,
Haselstrauch, des Kreuzdorn, der Linde, Birke usw. Meistens aber aus Weiden- oder Haselnussholz.
Der Gebrauch solcher Zwieseläste zu magischen Zwecken ist sehr alt. Bereits Cicero erwähnt in
seinen Werken einen Zauberstab, in dem ganz leicht die Wünschelrute zu erkennen ist.
Die erste eingehendere Nachricht darüber kommt uns aber erst durch den um das Jahr 1490 lebenden
Benediktinermönch Basilius Valentinus zu. Dieser führt die Zauberrute als "Caduceum, Heroldstab, göttliche
Rute, Jakobsstab, Weissagungsrute, Baguette" usw. an. In dem "Hermesstab", den der geflügelte
Gott der Kaufleute in den Händen hält, ist ebenfalls nur eine Wünschelrute symbolisiert.
Sie sollte dazu dienen, um in der Erde verborgene Schätze anzuzeigen.
In späterer Zeit wurde sie von Bergwerksleuten zur Auffindung von Erzen, Kohlen- und Wasseradern
verwendet. Die gebräuchlichste Art ist, dass der Rutengänger, das ist die Person, die die
Wünschelrute benutzt, diese bei den beiden kurzen gabelförmigen Ästen erfasst und so vor sich hält,
dass der Stab senkrecht vom Körper absteht. Dem Gebrauch der Wünschelrute liegt die Tatsache
zugrunde, dass es Personen gibt, in deren Hand eine solche Rute über verborgenen Metallstücken, Erzen
usw. tatsächlich zum Ausschlagen gebracht wird. Diese Fähigkeit des Erkennens solcher verborgener
Gegenstände liegt aber natürlich nicht in der Rute, sondern in der Sensivität des betreffenden Menschen,
der die Nähe des Metalles, Erzes, Wassers usw. fühlt und durch unwillkürliche und unbewusst bleibende
Bewegungen der die Rute haltenden Hände diese zum Ausschlagen bringt...
...und wie wir von Catweazle wissen muss man sie gerade andersherum halten um "wackelnde Steine" zu
finden. |
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Zauberring
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Warum bläst Catweazle eigentlich immer auf seinen Ring?
Da er das meistens dreimal tut, vermute ich, dass
diese Handlung ihren Ursprung in dem Aberglauben des "dreimal Ausspuckens"
hat. Demnach glaubte man, dass dreimaliges lautes
Ausspucken vor Schaden und Unglück schützt. Davon leitet sich auch der Spruch "Toi,
toi, toi" ab, der so etwas wie eine Glücksformel ist. Auch glaubte man, wenn man über die linke Schulter spucke,
dem Teufel ins Gesicht zu spucken und so alles böse
abzuwehren. Man glaubte nämlich, dass die bösen Geister auf der linken Seite und die guten auf der rechten Seite wohnen
würden.
Wenn Catweazle also dreimal auf seinen Ring bläst so ist das wohl eine Art Schutzzauber. Er spuckt zwar nicht auf
seinen Ring aber das Pusten hat die gleiche Bedeutung.
Die Verwendung von Ringen als Amulette ist schon sehr alt. Tatsache ist, dass ursprünglich alle
Ringe zu Schutzzwecken getragen wurden. Die Urvölker
assoziieren den Ring wahrscheinlich mit der Sonnenscheibe und schreiben ihm daher die
Stärke und Macht der Sonne zu.

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Zaubersprüche
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Ein Zauberspruch kann entweder
geschrieben oder gesprochen werden. Seine Kraft
liegt in der Gestalt der verwandten Worte - sie
können der Muttersprache des Zauberers entstammen -
sowie der Art, wie sie betont werden.
Hier habe ich eine Liste von Catweazles bekanntesten
Zaubersprüchen zusammengestellt.
Nicht über alle konnte ich eine eindeutige Bedeutung
herausfinden.
Außerdem habe ich hier auch die zwei Zaubersprüche
"Hokuspokus" und "Abrakadabra" erklärt. Diese werden
in der Serie zwar nur am Rande mal erwähnt deren
Entstehungsgeschichte ist aber trotzdem sehr
interessant.
"Salmai, Dalmai, Adomai."
Das ist wohl der bekannteste Zauberspruch von Catweazle. Im englischen Original heißt er
eigentlich: "Salmay, Dalmay, Adonay."
Bedeutung: Das Wort Adonay (Adonai) ist hebräischen
Ursprungs und bedeutet "mein Herr". Der Gottesname
JHWH (Tetragrammaton) und seine Kurzform JH wird von
den Juden nur "Adonay" gelesen.
Welche Bedeutung die Wörter Salmay und
Dalmay haben weiß ich leider nicht. |
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"Sator arepo tenet opera rotas."
Bedeutung:
Dieser Zauberspruch ist die so genannte
Sator-Arepo-Formel und ist weiter oben im Lexikon schon beschrieben.
Wörtlich übersetzt heißt es ungefähr: "Der
Sämann Arepo hält mit Mühe die Räder.""Gab, gaba, agaba."
Diesen Spruch sagt Catweazle oft während er auf seinen
Zauberring bläst.
Bedeutung: was ich
herausfinden konnte ist
lediglich, dass es einen Zauberspruch gibt mit dem
man Geister vertreibt. Ein Teil dieses Spruches
lautet: "...Beroald, Balbin, Gab, Gabor, Agaba..."
(aus dem Buch "The book of black magic and
ceremonial magic") Ob Catweazles Zauberspruch etwas damit zu tun hat ist
fraglich.
"Pax, Sax, Sarax."
Diesen Spruch sagt Catweazle in der Episode
"Sommerfreuden" als er die Runen befragt um die
Zukunft voraus zu sagen.
Bedeutung:
Es gab in den 60er Jahren ein Gesellschafts-Spiel
oder Brettspiel namens "Ka-Bala". Es sollte die Zukunft vorhersagen.
Während man, ähnlich wie im Roulett, eine Kugel im
Kreis laufen ließ mussten die Spieler dabei
den Spruch aufsagen: "Pax Sax Sarax hola
noa nostra".
"Yan Tan Tethera Pethera Pimp."
Als Catweazle in der Episode "Schwarze Scheiben"
die Schallplatten zerstößt sagt er dabei diesen
Spruch auf.
Bedeutung:
Diese Worte finden sich in einem alten englischen
Lied ("Everyman's Book of English Country Songs"
von Roy Palmer, London 1979). Der Text dieses
Lieds wurde 1930 von Jesse Baggaley verfasst.
"Yan, tan, tethera, tethera, pethera, pimp..."
ist eine alte Methode um Schafe zu zählen.
"Zazel Hasmasel Barmasel Schedbarschemoth"
Mit diesen Worten hat Catweazle in der Episode "Burg Saburac" Theda hypnotisiert.
Bedeutung:
Die Worte finden sich in dem Buch "Der Magus" von
Francis Barrett. Es ist eine Aufzählung
von Namen verschiedener Dämonen oder Geister.. "Zazel"
ist einer der Geister des Planeten Saturn, "Hasmasel"
gehört zum Jupiter, "Schedbarschemoth" zum Mond...
"Hokuspokus"
Bedeutung:
Hokuspokus kann mit einem altnordischen Zauberer
begonnen haben, der Ochus Bochus hieß. Es kann auch
eine kürzere Version von "hokus pokus
fidibus" sein, einer verbreiteten lästerlichen Verballhornung eines Teils der katholischen Messe
"hoc est corpus filii" ("dies ist der Leib des
Sohnes").
Das Wort nimmt in der Geschichte der Zauberkunst
sicher einen wichtigen Platz ein.
Thomas Adys "Eine Kerze in der Finsternis; oder eine Abhandlung betreffend die Natur von Hexen und
Hexenkunst" (geschrieben im Jahr 1656)
enthält eine frühe Beschreibung
von Hokuspokus:
Berichten werde ich von einem Mann der lebte in
der Zeit von König Tohann der rühmte sich, er
sei 'der königlichen Majestäten
außerordentlichster Hokus-pokus', und die Leute
hießen ihn auch so, denn er redete bei jedem der Stückchen, die er vollführte: "Hocus pocus, tonus
talontus, vade celeriter jubeo", eine Zusammmenstellung von dunklen
Worten, um die Augen der Betrachter zu blenden und
um seinen Trick ohne Entdeckung umso glatter
durchgehen zu lassen.
Es ist auch wahrscheinlich, dass sich das Wort
Hokuspokus von einer aus dem 16. Jahrhundert
stammenden pseudolateinischen Zauberformel
fahrender Schüler ableitet: "hax, pax, max, deus
adimax".
Im frühen 17. Jahrhundert wanderten Magier,
Zauberer und Schwindler mit Hokuspokus oder
Variationen davon über das Land und übten ihr
Gewerbe aus. Heute bedeutet Hokuspokus
umgangssprachlich einfach
Schnickschnack, Unsinn oder Scharlatanerie
"Abrakadabra"
Bedeutung:
Dieses Wort, das wir alle schon dutzendmal zum Spaß
ausgesprochen haben, wurde im Mittelalter sehr ernst genommen. Die Menschen glaubten, dass schon das Wort
allein ein Mittel gegen Fieber sei. Kranke trugen ein Pergamentamulett um den Hals, auf dem das Wort
als umgekehrte Pyramide geschrieben war. In manchen
Teilen der Welt meinte man, dass jemand, der Fieber hatte, das Wort nur mehrmals aufschreiben und dabei jedes
Mal einen Buchstaben mehr weglassen müsste - wie in der abgebildeten Pyramide. Wie die Buchstaben würde
dann auch das Fieber verschwinden. Man hielt den Zauberspruch auch für eine Hilfe bei Zahnschmerzen
und Infektionen. Der Glaube an dieses magische Wort ist wahrscheinlich um Jahrhunderte älter als unsere
Zeitrechnung. Man vermutet, dass das Wort
Abrakadabra (auch Abracadabra geschrieben) ihren Ursprung im Namen des Gottes "Abraxas"
haben könnte.
In der mystischen Geheimlehre der Kabbalisten wurde eine Form
des Abrakadabra als Bann gegen böse Geister
verwendet: A bedeutete Vater, Ben Sohn, und
Ruach Acadach Heiliger Geist. In alten Zeiten gab es eine
weit verbreitete Überzeugung, dass schon allein der Name eines übernatürlichen Wesens magische Kräfte
habe.
Die Menschen riefen einen solchen Namen zum Schutz
- wie wir es heute noch tun - und glaubten, dass es eine Hilfe bedeute, den wahren Namen
der richtigen Gottheit zu wissen. Der Glaube, mit dem Namen Macht über den Namensträger zu haben,
findet sich auch im deutschen Märchen - z. B. bei Rumpelstilzchen: "Ach, wie gut, dass niemand
weiß, dass- ich Rumpelstilzchen heiß!", und dann die Machtlosigkeit, als der Name genannt werden
kann.
Abrakadabra wurde zu einem festen Ausdruck in der magischen Kunst, als diese zunehmend Verbreitung
fand und die Magier anfingen, statt des Namens von Gottheiten und Göttern fantastische,
unverständliche Worte zu verwenden.
Je geheimnisvoller die Worte, dachten die Magier, desto größer die magischen Kräfte (und desto größer auch
das Ansehen des Magiers beim verblüfften Publikum).
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Bildnachweis:
Abraxas, Adramelech, Beelzebub und Glassiabolas: Abbildungen aus Collin de Plancy
"Dictionnaire infernal" 1845.
Cernunnos: Abbildung auf dem "Gundestrup-Kessel",
ca. 100 v. Chr.
Goblin: Zeichnung von Brian Froud aus dem Buch "Von Elfen, Goblins,
Spukgestalten" .
Hekate, Lucifer und Nebiros: Teile aus Gemälden
von William Blake.
Simson und Delila: Gemälde von Jan Lievens ca. 1630.

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